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MPEG-4-Video Standard
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Technische Informatik
10.10.2003
kompatibel. Jedoch werden nicht alle Features von MPEG-4-Systems auch in X3D
unterstützt. Dazu gehören das OD-Framework (inkl. ODs und Kommandos), OCI-
Descriptors und -Events, und IPMP-Descriptors und -Messages (vgl. Kapitel 4). Jedoch
unterstützt XMT-A MPEG-J-Ströme aus Java-Klassen oder ZIP-Dateien.
//XMT-A-Programmbeispiel
//Quadrat (100x100) an fester Stelle (-5,10)
<Body>
<par begin=0.0>
<Replace>
<Scene>
<OrderedGroup>
<children>
<Transform2D translation=-5.0 10.0>
<children>
<Shape>
<geometry>
<Rectangle size=100 100/>
</geometry>
<appearance>
<Appearance>
<material>
<Material2D
emissiveColor=0.0 0.3 0.8
filled=true/>
</material>
</Appearance>
</appearance>
</Shape>
</children>
</Transform2D>
</children>
</OrderedGroup>
</Scene>
</Replace>
</par>
</Body>
Elemente, die sowohl in XMT-A als auch in XMT-
W
nutzbar sind, werden in einer
gesonderten Sektion gesammelt und das Format entsprechend als XMT-C
gekennzeichnet. Dazu gehören MPEG-7-Descriptors, spezielle Informationen des
Autors, sowie Kodier-, Übertragungs- und Publikations-Hinweise.
Folgendes Schaubild (Abb.42) beschreibt schematisch die 2-Schichten-Architektur von
XMT. XMT-
W
setzt sich aus einer Reihe von SMIL-kompatiblen Modulen (Timing,
Animation, ...) und xMedia-Modulen (bietet MPEG-4-spezifische SMIL-Modulerweiterung)
zusammen, XMT-A enthält eine textuelle Repräsentation von Knoten und ODs (mit
Referenzen zu den Mediendaten) und Gemeinsame Daten, wie Meta-Informationen
oder Kodierhinweise sind in XMT-C zusammengefasst. XMT-
W
lässt sich in das XMT-A-
Format konvertieren oder direkt in das binäre MPEG-4-Systems-Format übersetzen.
Zum Schluss wird XMT-A in die binäre Repräsentation von MPEG-4-Systems kodiert
und in einer mp4-Datei abgelegt.
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