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MPEG-4

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MPEG-4-Video Standard Seite 84 von 103 Technische Informatik 10.10.2003 angrenzenden Komponenten in ein einfaches Polygon und einen Scheitelpunktgraphen auf. Alle dreieckigen Flächen eines 3D-Meshes werden zu einem  einfachen  Polygon  verbunden,  der  einen  Dreiecksbaum  bildet.  Dieser  ist wiederum ein umspannender Baum im dual Graphen eines 3D-Meshmodells.   Der  Scheitelgraph  identifiziert,  welche  Paare  von  angrenzenden  Kantenpaaren des  einfachen  Polygons  sich  aufeinander  beziehen,  um  die  Verbindungen  der 3D-Meshes  wieder  herzustellen.  Der  Dreiecksbaum  beschreibt  nicht  vollständig die  Triangulation  des  einfachen  Polygons.  Die  übrigen  Informationen  werden durch  wandernde  Kanten  beschrieben,  also  durch  den  Verlauf  der  vorherigen Kanten.  Scheitelpunktkoordinaten  und  andere  Eigenschaften  (Normalen,  Farbe und Texturkoordinaten) werden quantisiert und durch Funktionen vorrausgesagt, wobei   die   Vorgänger   hinsichtlich   ihrer   Durchquerung   betrachtet   und   Fehler entropisch verschlüsselt werden.   Hierarchical Mode Dieser  Modus  erlaubt  dem  Decoder  die  fortschreitende  Annäherung  an  das Modell auch wenn noch nicht alle Daten empfangen worden sind. So kann das Modell schon vorher unterschiedliche Detailstufen (Level of Detail – LOD) haben (Abb.40)    und    erst    durch    Eingreifen    des    Users    detailreicher    werden. Unterschiedliche Skalierung der Daten beim Herunterladen, erlaubt Decodern mit hoher  Rechenleistung,  Modelle  zu  nutzen,  ohne  jedes  mal  den  Encoder  zu fragen. Das hat den Vorteil, dass der Decoder ohne Wartezeiten auf die Daten auskommt.  Die  Hierarchische  Darstellung  basiert  auf  dem  Progressive  Forest Split Shema. In dieser Darstellung wird ein vielfältiges 3D-Mesh aus einem 3D- Basismesh  und  einer  Sequenz  von  Forest  Split  Operationen  dargestellt.  Um visuelle Artefakte bei dem Übergang zur nächsten Detailstufe vorzubeugen, führt man eine lineare Interpolation der Scheitelpunkte durch.   Um  eine  größere  Effizienz  innerhalb  fehlerträchtiger  Medien  (IP-Netzwerk,  Broadcast- TV)  zu  erzielen,  werden  die  Daten  in  unabhängigen  Pakete  aufgeteilt.  Wenn  ein Kanalfehler  auftritt,  kann  der  Decoder  Pakete,  die  er  intakt  empfangen  hat,  bereits decodieren und darstellen. Flexible Teilungsmethoden sorgen dafür, das die Daten sich der   unterliegenden   Netzwerkstruktur   anpassen   können.   Dadurch   wird   eine   höhere Effizienz erreicht und unnötiger Overhead vermieden.   7.1.3 View-dependent Scalability Dies ist ein Verfahren zur Übertragung von Texturen, das in 3D-Welten benutzt werden kann  um  Bandbreiten  zu    schonen.  Anhand  des  Blickwinkels  und  der  geometrischen Beschaffenheiten in einer Szene wird berechnet, welche Texturen überhaupt zu sehen. Nur diese werden dann auch übertragen. Dieser Ausschnitt der Szene wird sowohl auf Decoder- als  auch auf  Encoderseite berechnet,  was  den  zu  übertragenden  Datenfluss noch  verkleinern  kann.  Dafür  ist  ein  Rückkanal  erforderlich,  der  entsprechende  Daten über den Blickwinkel an den Server zurücksendet. Diese Form der Skalierbarkeit kann sowohl  bei  DCT-  als  auch  bei  Wavelet-basierten  Encodern  angewandt  werden  (vgl. Kapitel 3).
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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