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MPEG-4-Video Standard
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Technische Informatik
10.10.2003
SNHC bietet Tools zur Beschreibung von Gesichts- und Körpermodellen. Neben den
Möglichkeiten die Form und Textur festzulegen, besteht bei der Beschreibung von
Gesichtern auch die Möglichkeit den Gesichtsausdruck zu bestimmen. Die Idee bei
Gesichtern ist es nur Parameter, die ein Gesicht ausmachen zu speichern.
Einstellungen werden durch Facial Definition Parameter (FDP) vorgenommen, die
standardmäßig aus 84 Ankerpunkten (Abb.37) bestehen und die Form bzw. die Mimik
des Gesichts bestimmen. Der Decoder besitzt ein Standardgesicht, kann aber mit FDPs
verändert werden. Hierdurch können Eigenschaften wie die Kopfgeometrie,
Gesichtskonturen und auch der Hintergrund beliebig festgelegt werden. Dies geschieht
in der Setup-Phase, in der ein Modell initialisiert wird. Auch können mit FDPs feinere
Unterteilungen des Gesichtsgitter vorgenommen werden, wodurch sich detaillierte
Gesichter mit Ähnlichkeiten zu Personen realisieren lassen.
Abb.38 Beispiel eines Human-Body-Modells (Hier realisiert mit VRML-H-ANIM)
Das Gesicht wird mit einem neutralen Gesichtsausdruck übertragen und kann durch
FAPs (Facial Animation Parameter) animiert werden. Damit ist es möglich Ausdruck,
Bewegung und Stimmung eines Gesichtes darzustellen und Lippenbewegungen zu
synchronisieren. FAPs kontrollieren dafür Schlüsselpunkte des Gittermodells, um
Bewegungen der Lippen, Augen, Zunge und des Kopfes zu visualisieren. In BIFS wird
ein FBA-Objekt über spezielle FBA-Knoten realisiert, die aus einem Kindknoten (Face)
und unterschiedlichen Attributen zusammengesetzt sind (4.4.1). Framebasierte und
temporale DCT-Kodierungen über großer FAP-Sammlungen können genutzt werden um
eine akkurate Sprachartikulation zu erlangen. Hierbei werden viseme- und
expression-Parameter genutzt lippen- und stimmungs-spezifische Verhaltensmuster
zu kodieren.
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