| |
MPEG-4-Video Standard
Seite 80 von 103
Technische Informatik
10.10.2003
VRML ist ein sehr beliebtes Format um 3D-Welten zu schaffen, jedoch brachte es für
MPEG-4 einige Nachteile mit sich:
Unakzeptable Downloadzeit einer Datei
Lücken bei der Unterstützung von Streamings
Langsames Rendering komplexer Szenen
Langsame Realisierung komplexer Formen und Handlungen
Eingeschränkte Unterstützung graphischer Elemente
Mangel an Profilen und garantierten Qualitäten
Um diesen Mängeln zu begegnen, leitete das Web3D-Konsortium die Entwicklung des
X3D-Standards ein, das VRML ablösen sollte. Das eXtensible 3D hatte dabei die
Zielsetzung einer Abwärtskompatibilität mit VRML, die Integration mit XML, die
Erweiterbarkeit und die Unterstützung zahlreicher Profile, Level und Komponenten (z.B.
MPEG-4-BIFS) um auf vielen Plattformen lauffähig zu sein. Die oberste Prämisse war
es 3D so verfügbar wie möglich zu machen.
Im Kontext von SNHC und in Zusammenarbeit mit dem Web3D-Konsortium erarbeitete
MPEG das MPEG-4-AFX eine Erweiterung von X3D um hochqualitative Movies und
Games zu unterstützen. Gemäß den Richtlinien des MPEG-4-Katalogs werden folgende
Ziele verfolgt:
Ein verbessertes Texturemapping
Animation Support
Die Darstellung komplexer Formen
Das Recycling von Knoten und Strömen
Die Nachhaltigkeit des Zustands
Die Kompression animierter Objekte
Darüber hinaus umfasst AFX noch eine Reihe weiterer graphischer Features, sowie
Streaming und Kompression.
7.1.1 Face and Body Animation (FBA)
Abb.37 Gitter eines Gesichtsmodells
|  |
|
| |
|
|