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MPEG-4

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MPEG-4-Video Standard Seite 79 von 103 Technische Informatik 10.10.2003 Da die Palette der MPEG-4 Anwendungen bei weitem noch nicht absehbar ist, können zusätzliche Profile auch nach Abschluss der Standardisierung noch erstellt werden. 7 MPEG-4 Formate und Tools 7.1   Visual Synthetic and Natural Hybrid Coding (SNHC) Die  erste  Nachfrage  nach  einer  synthetischen  und  natürlich-hybriden  Kodierung  kam auf,  als  das  Internet  zu  einem  wichtigen  Kommunikationskanal  wurde  und  der  User interaktiv  mit  den  Inhalten  agieren  wollte.  Die  Entwicklung  von  MPEG-4  hatte  schon begonnen  und  hatte  das  primäre  Ziel  mehrere  audiovisuelle  Objekte  in  Szenen  zu verpacken, um so multimediale Präsentationen, für den Schmal- und Breitbandbereich, einfacher   modellieren,   verändern   und   steuern   zu   können.   Das   sollte   sowohl   für natürliche als auch für künstliche Medienobjekte möglich sein. Zu diesem Zweck wurden eine Reihe von SNHC-Tools für den visuellen und für den Audiobereich entwickelt. SNHC-Visual-Tools  sind  Stand-alone-Tools  und  meistens  auf  spezielle  Applikationen, wie  virtuelle  Meetings  oder  3D-Home-Shopping-Portale,  zugeschnitten.  Kombinationen individueller mit weiterentwickelten Tools zu einem gemeinsamen Framework sind erst mit  der  neu3  eingeführten  MPEG-4  Animation  Framework  eXtension  (AFX)  möglich. Dieser   neu   eingeführte   Standard   erlaubte   es   alle   synthetischen   und   natürlichen Audio/Video-Tools   zu   komplexen   Multimedia-Anwendungen   (Games,   Werbung)   zu verbinden. MPEG-4-AFX bietet hoch entwickelte graphische Features, neue Modalitäten in   der   Oberflächenbehandlung,   High-Level   Animationen   und   ein   weiterentwickeltes Rendering (Bild-basiert, Multi-Texturing). Synthetic  Audio  Coding  Tools  beinhalten  Text-to-Speech  (TTS)  und  eine  Structured Audio  Orchestra  Language  (SAOL).  Auch  dies  sind  Stand-alone-Tools  und  werden hauptsächlich  in  Verbindung  mit  Synthetic  Visual  Tools  (FBA  -  Face  Body  Animation, 2D-/3D-Drahtgittermodelle  und  sichtabhängige  Skalierung)  genutzt.  Auch  wurde  ein Visual Texture Coding Tool (VTC) entwickelt, um ein Texture-Mapping bei 2D- und 3D- Modellen  zu  realisieren.  Die  Entwicklung  von  VRML  fand  anfangs  unabhängig  von SNHC  statt.  Man  erkannte  jedoch  bald,  dass  VRML  bereits  viele  Aspekte  von  SNHC erfüllt,  woraufhin  MPEG-4  diesen  Standard  mit  in  die  MPEG-4-Systems  nahm.  Hinzu kamen das Graphik- und Animations-Streaming, FBA und 2D-/3D-Mesh- Kompressionstools. Konventionelle  natürliche  audiovisuelle  Objekte  werden  über  traditionelle  Wege  wie Mikrophone  oder  Videokameras  geschaffen.  Obwohl  synthetische  visuelle  Objekte  auf anderen   Wegen   entstehen,   werden   diese   zur   Übertragung   und   Speicherung   wie natürliche  visuelle  Objekte  behandelt.  Der  Grund  war  und  ist  immer  noch:  Es  ist einfacher ein qualitativ hochwertiges natürliches Video zu machen, als photorealistische 3D-Modelle    zu    schaffen.    Betrachtet   man    sich    jedoch    visuelle    Effekte    heutiger Blockbuster    (Matrix,    A.I.    Jurassic    Park),    sind    die    Unterschiede    kaum    noch auszumachen.   Für    herkömmliche    audiovisuelle    Informationen    werden    JPEG,    MPEG    und    ITU- Kodierungsstandards genutzt. Synthetische Daten hatten vorerst nur VRML, wenn man von ein paar proprietären Formaten wie CAD (Computer aided Design) einmal absieht.                                                  3 Herbst 2002
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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