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MPEG-4

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MPEG-4-Video Standard Seite 72 von 103 Technische Informatik 10.10.2003 Die  Hauptaufgabe  bestand  darin  Nutzlast-Formate  für  MPEG-4-Inhalte  zu  definieren. Hierfür  wurden  von  MPEG-4  einige  Regeln  vorgegeben,  die  jede  Art  von  ESs  für  den Transport   in   SL-verpackten   Strömen   vereinheitlichen   sollen   um   somit   die   Inhalte bestmöglich   wiederverwendbar   zu   machen.   So   definiert   die   MPEG-4-Videosyntax Videopakete,  die  als  unabhängiger  Teil  eines  VOP  decodiert  werden  können.  Diese werden in einzelne RTP-Pakete überführt, was die Konsequenzen eines Paketverlustes innerhalb  des  Video-Pakets  begrenzt.  Zusätzliche  Header-Informationen  für  eine  gute Fehlerrobustheit   werden   hierbei   nicht   benötigt.   Um   eine   Kompatibilität   zwischen verschiedenen    RTP-Formaten    zu    gewährleisten,   definiert    das    Framework    einen Anpassungspunkt  sowie  eine  normative  Mapping-Funktion  um  logische  SL-Pakete  zu rekonstruieren  (Abb.35).    Ferner  definiert  das  Framework  Standard-MIME-Typen,  die mit den Inhalten verbunden sind.   Eine  Vielzahl  von  RTP-Nutzlast-Formate  werden  unter  diesem  Framework  entwickelt, darunter ein generisches Payload Format und ein FlexMux Playload Format (FPF). Es definiert  ein  einfaches  aber  effizientes  Mapping  zwischen  SL-  und  RTP-Paketen.  Um den Overhead zu minimieren können auch mehrere SL-Pakete (Multi SL Packet Mode) zu   RTP-Paketen   verknüpft   werden.   Das   FPF   spezifiziert   den   Versandt   FlexMux- verpackter    Ströme    über    RTP-Pakete,    welches    Nutzlast-Formate    beinhalten,    die FlexMux-Descriptors für eine dynamische Steuerung des FlexMux befördern. 6 Profile und Level Mit dem Ansatz, digitales Video, synthetische Inhalte und interaktive Multimediadaten in einem  Standard  zu  integrieren,  sind  die  Komplexität  und  der  Umfang  von  MPEG-4  im Vergleich zu den bisherigen MPEG-Standards deutlich gewachsen.   Um  diesem  Umstand  Rechnung  zu  tragen,  wurden  für  MPEG-4,  wie  auch  schon  bei seinem  Vorgänger  MPEG-2,  zahlreiche  sogenannte  Profile  definiert,  die  Untermengen der Gesamtfunktionalität darstellen.   Hierbei begrenzen Profile den Umfang der Toolsets, die einem Encoder zur Verfügung stehen  um  für  bestimmte  Anwendungsgebiete  eine  möglichst  optimale  Qualität  zu erreichen.  Profile  verfügen  über  eine  oder  mehrere  Unterteilungen,  die  Level  genannt werden   und   die   Komplexität   wie   die   Bitrate,   die   Bildgröße   oder   die   Anzahl   der Szeneobjekte   begrenzen.   Profile   und   Level   bilden   als   Kombination   sogenannte Qualitätsklassen,  wobei  sich  die  Schreibweise  „Profile  @  Level“  eingebürgert  hat.  In MPEG-4  wurden  die  aus  MPEG-2  bekannten  Profile  vollständig  übernommen  (zu  den bekanntesten  Vertretern  dürfte  die  Kombination  „Main  Profile  @  Main  Level“  gehören) und um die Kombination von natürlichen und synthetischen Objekten erweitert. Sinn dieser Profile ist es zum einen, die Anwendungsprogrammierung zu erleichtern, so dass nur die Teile implementiert werden müssen, die auch wirklich für eine bestimmte Hardwareplattform benötigt werden, ohne dabei die Kompatibilität zu anderen MPEG-4 Geräten   zu   verlieren,   die   auf   demselben   Profil   basieren.   Zum   anderen   stellt   das Profilkonzept  einen  Ansatzpunkt  für  das  Testen  von  MPEG-4  Geräten  auf  Konformität zum  Standard  dar.  Zu  diesem  Zweck  definiert  das  Profil-  und  Level-Konzept  auch sogenannte  Conformance  Points  (CPs),  wobei  Kombinationen  bestimmter  Profile  mit bestimmten  Level  auf  ihre  Eignung  hin  getestet  werden.  CPs  stellen  eine  bestimmte Phase während der Ausführung einer Anwendung dar, wo End- oder Teilergebnisse mit konformer  Software,  wie  Referenz  Software  (Kapitel  8),  verglichen  werden  kann.  CPs gibt  es  auf  mehreren  Ebenen  in  Video-,  Audio-,  Graphik-,  Szene-,  OD-  und  MPEG-J-
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
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Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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