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MPEG-4

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MPEG-4-Video Standard Seite 7 von 103 Technische Informatik 10.10.2003 einheitlichen Format definiert um einen reibungslosen Datentransfer und Wiedergabe zu gewährleisten, die im wesentlichen folgenden Anforderungen genügen sollen:   Gute Skalierbarkeit auf En- und Decoder Seite   Inhaltsbasierter Datenzugriff   Hohes Maß an Interaktivität   Darstellungsmöglichkeit  von  natürlichen  und  synthetischen  Audio-  und  Video- Informationen   Um  diesen  Anforderungen  gerecht  zu  werden,  definierte  die  Motion  Picture  Experts Group (MPEG) den MPEG Standard. 2 Der MPEG Standard 2.1 MPEG-1 MPEG-1 (ISO/IEC 11172) wurde unter der ISO-Norm 11172, mit dem Titel ''Kodierung von bewegten Bildern und assoziierten Audio für digitale Speichermedien mit bis zu 1,5 MBit/s'',  1993  verabschiedet  und  wurde  seit  1988  im  wesentlichen  mit  dem  Ziel entwickelt, Audio- und Videodaten auf CD-ROMs, wie die Video-CD zu speichern und ruckelfrei wiedergeben zu können. MPEG-1 ist im wesentlichen eine Weiter-Entwicklung von H.261 und ist in drei Einzelstandards unterteilt: Video:     Dieser    Teil    beschreibt    die    Videokodierungs-    und    Kompressions- Techniken. Audio:    Dieser Teil beschreibt die Audiokomprimierung mit Hilfe des sogenannten psychoakustischen Modells.   System: Dieser  Teil  behandelt  die  Synchronisation  und  das  Multiplexing  von Video- und Audiodatenströmen. [RauRe98]  Die  Funktionsweise  von  MPEG-1  ist  ebenso  genial  wie  einfach:  da  in  den schnell  aufeinanderfolgenden  Videobildern  (z.B.  30  Bilder  pro  Sekunde  bei  NTSC- Video)  nur  sehr  geringfügige  Änderungen  von  einem  Bild  zum nächsten auftreten  und viele Bildinhalte praktisch gleich bleiben, kann diese Redundanz mit Hilfe von einfachen Algorithmen  eliminiert werden.  Hierdurch  sinkt  der  Speicherbedarf und  damit auch  der Rechenaufwand für die Wiedergabe der Bilder. Da aber auch die Qualität von Bild zu Bild  nachlässt,  wird  nach  einem  variablen  Zeitraum  oder  nach  einer  entsprechenden Anzahl    von    Bildern    wieder    ein    Originalbild    eingespielt,    von    dem    aus    dann weitergerechnet  werden  kann.  Zusätzliche  Kompression  und  schnellere  Datenströme werden  durch  ergänzende  Methoden  der  Signalverarbeitung  erreicht,  die  auf  Matrizen von  nebeneinanderliegenden  Bildpunkten  angewendet  werden.  Das  Verfahren  nennt sich   DCT   (Diskrete   Cosinus   Transformtion)   und   hat   sich   bereits   bei   der   JPEG- Kodierung (Joint Photographic Experts Group) bewährt.   Eine effiziente Audio-Kodierung, die sich am menschlichen Hörempfinden orientiert und weltweit durch das Kürzel „MP3“ berühmt wurde, machte den Standard komplett.
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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