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MPEG-4

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MPEG-4-Video Standard Seite 60 von 103 Technische Informatik 10.10.2003 Daten  und  Kommandos.  Im  Zusammenhang  mit  DMIF  werden  die  unterschiedlichen Protokoll-Stack-Optionen  als  Transport  Multiplexer  (TransMuxes)  bezeichnet,  von  denen Instanzen (z.B. als UDF) über TransMux-Kanäle geleitet und mit dem FlexMux-Tool (5.1.3) verschiedenste   Ströme   gemultiplext   werden   können   (FlexMux   und   TransMux   bilden zusammen  den  Delivery-Layer).  Solch  ein  Tool  war  wegen  der  möglichen  Vielfalt  von MPEG-4-Anwendungen,  in  denen  die  unterschiedlichsten  ESs  genutzt  werden,  nötig.  Da das  RTP  oft  bei  Streaming-Applikationen  zum  Einsatz  kommt,  wurde  es  mit  FlexMux kombiniert,  wodurch  die  enge  Zusammenarbeit  von  IETF  und  MPEG-4  zustande  kam. Folgende Graphik (Abb.28) soll die möglichen TransMuxes des DMIF, für den Zugriff auf MPEG-4-Inhalte, veranschaulichen.     Abb.28  Das Delivery Framework und seine möglichen TransMuxes Die Graphik von Oben nach Unten beschrieben (aus Sicht der Übermittlung), werden zu Beginn  die  ESs  in  Pakete  verpackt  und  mit  Synchronisations-  und  Timing-Elementen versehen. Daraufhin schickt der Sync Layer (SL) des DAI (5.1.1) diese SL-Pakete durch das DNI (5.1.2), wo sie durch das FlexMux-Tool gemultiplext werden können. Am Ende gelangen sie in eines der vielen TransMuxes (z.B. TCP-IP oder das MPEG-2-System) und verlassen als TransMux-Ströme das DMIF.   Es existiert eine Analogie zwischen DMIF und dem File Transfer Protocol (FTP), obwohl es sich bei DMIF um ein Framework mit  unterschiedlichen Transportmechanismen und bei FTP um ein spezifiziertes Protokoll handelt. Bei beiden wird zu Beginn eine Session geöffnet, doch während bei FTP nach einer Dateiauswahl schon der Download beginnt, müssen  auf  DMIF-basierte  Applikationen  ihre  ausgesuchten  ESs  erst  noch  in  Kanäle packen, denn DMIF kann ESs nicht wie einfache Dateien behandeln. DMIF stellt also nur Pointer zu den entsprechenden Daten zur Verfügung. ESs,  bzw.  die  Kanäle,  können  über  Benutzerkommandos  wie  PLAY,  PAUSE,  RESUME und entsprechende Parameter gesteuert und somit auf die unterschiedlichen Streaming- Protokolle  abgestimmt werden.   Das DMIF ist auch für das QoS-Management ausgerüstet. Jede Anfrage zur Erzeugung eines neuen Kanals ist mit einer Reihe von QoS-Parametern verbunden und wird von QoS-Monitors  überwacht.  Qualitätsänderungen  während  einer  Kanalübertragung  sind jedoch nicht möglich. Dieses Feature erfordert noch einige Entwicklungsarbeit.
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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