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MPEG-4-Video Standard
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Technische Informatik
10.10.2003
#Beispiel für eine PROTO-Syntax
PROTO Joint
[
exposedField SFString name ""
exposedField SFVec3f center 0 0 0
exposedField SFRotation rotation 0 0 1 0
exposedField SFVec3f scale 1 1 1
exposedField SFRotation scaleOrientation 0 0 1 0
exposedField SFVec3f translation 0 0 0
exposedField MFFloat ulimit []
exposedField MFFloat llimit []
exposedField SFRotation limitOrientation 0 0 1 0
exposedField MFFloat stiffness [ 1 1 1 ]
exposedField MFNode children []
]
Text-Layout
Ermöglicht es Texte mit einem Layout zu versehen. Über Layout- und Form-
Knoten können Größe (size), Ausrichtung und das Scroll-Verhalten (smooth-
Scroll, loop, scrollVertical, scrollRate) definiert werden. Auch
werden nun auch exotische Textsorten unterstützt, die über Serifen-, serifenlosen
und Typewriter-Schriften hinausgehen.
Media-Knoten
Ein neuer Typ von Knoten, bestehend aus MediaSensor- (für das Monitoring
der Ströme), MediaControl- (kontrolliert die Wiedergabe) und Media-
Buffer-Knoten (erlaubt das cachen von Strömen). Diese können wirklich in
allen Szenarien zum Einsatz kommen, weil sie sich an der Medienzeit
orientieren.
Neue Sensoren
Eingeführt wurden zwei neue Sensortypen, der InputSensor und der
StringSensor. Mit dem InputSensor-Knoten können BIFS-Szenen über
externe Geräte wie Keyboard, Joystick, Game-Pad, Maus und ähnliches gelenkt
werden. Hierfür werden neue BIFS-externe Elemente benötigt: Ein User-
Interactions-Strom, ein neuer Typ von ES, und ein User-Interactions-Decoder,
der wie der BIFS-Dekoder Szenen behandeln kann. Der StringSensor-Knoten
bietet schließlich durch seien Unterstützung von Tastenkürzeln eine noch
schnellere Interaktion mit den Inhalten.
FlexTime
Das FlexTime-Modell (Advanced Synchronization Model) bietet die Möglichkeit
Medienströme
oder
Stromsegmente
mit
verschiedenen
Zeitbasen
zu
synchronisieren. So können z.B. Medienstücke verschiedener Server und ohne
Kenntnis der Qualitäten oder der verbleibenden Spielzeiten gepuffert aufeinander
abgestimmt werden. Veränderungen verschiedener Quellen werden mit Hilfe
relationaler Bedingungen und angepasst an den Empfang synchronisiert. Hierbei
können Beziehungen wie CoStart/CoEnd (gleichzeitiger Start/Ende zweier
Animationen) und Meet (zeitliches Aufeinandertreffen zweier Events) bestehen.
Dabei verfügt jedes Medium über eine gewisse temporale Elastizität, das heißt,
zu jedem Objekt gehört ein Satz von Parametern, der die jeweils minimale,
optimale und maximale Abspieldauer bestimmt und damit die Möglichkeiten der
Synchronisation durch Kompression oder Streckung begrenzt. Diese zeitlichen
Beziehungen können auch als funktionale Zeitstempel aufgefasst werden.
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