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MPEG-4

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MPEG-4-Video Standard Seite 46 von 103 Technische Informatik 10.10.2003 4.3 Timing- und Synchronisationsmodell Um Streams darzustellen und zu koordinieren ist einerseits der bereits vorgestellte SD- Mechanismus  zuständig,  andererseits  bedarf  es  eines  klar  definierten  Timing-Modells woran  sich  SDs  und  all  die  anderen  Medienströme  orientieren.  Und  letztlich  wird  ein Mechanismus benötigt, der diese Zeitinformationen befördert.   Erreicht wird dies durch die in MPEG-4 spezifizierte Synchronization Layer (SL) Syntax. Das   Grundprinzip   dieses   Zeitmodells   liegt   darin   Referenzpunkte   zu   schaffen,   die unabhängig von einer echten Zeitquelle und von konkreten Ereignissen sind. Die Zeit in einer Präsentation ist immer relativ. Z.B. ist das Kommando “play video now“, das von einem   Client   zum   Server   geschickt   wird   immer   mit   einer   gewissen   Verzögerung verbunden.  Deshalb  wird  als  Referenz  jender  Zeitpunkt  gewählt  und  mit  Zeitstempeln versehen,  an  dem  ein  bestimmtes  BIFS-Kommando  aktiv  ist.  Diese  Stempel  sind  mit den  elementaren  Access  Units  (AUs),  woraus  jeder  Typ  von  ES  besteht  (Abb.21), verbunden, wobei die Größe und der Inhalt dieser AUs vom jeweiligen Medienencoder abhängig ist. So sind es zum Beispiel bei einem MPEG-4-Video-Stream Video Object Planes (VOPs), vergleichbar mit den früheren Video-Frames.   Elementary Stream (ES) Access Unit (AU) 1 AU 2 AU 3 AU n . . . . Abb.21  ES als eine Sequenz aus AUs Es gibt zwei Sorten von Stempeln, die mit AUs verknüpft werden können: Decoding Time Stempel Zeigt  den  Zeitpunkt  an,  an  dem  seine  Daten  dem  Empfänger  für  die  sofortige Decodierung zur Verfügung stehen. Composition Time Stempel Zeigt den Zeitpunkt an, an dem der decodierte AU für die Komposition und die anschließende Darstellung zu Verfügung steht. Handelt  es  sich  um  einfache  lineare  Kompositionen,  so  stimmen  beide  Stempel  für gewöhnlich überein. Im Falle von Video-Streams gibt es jedoch Zeitunterschiede, wenn Algorithmen  Frames  bzw.  VOPs  entgegen  ihrer  Anordnung,  z.B.  bei  Predicted  oder Bidirectional  Predicted  VOPs  (Kapitel  3)  decodiert  werden.  Mit  Hilfe  von  Zeitstempeln wird es auch möglich zwei unterschiedliche Steams zu selben Zeit zu starten. 4.3.1   Sync Layer Für den Transport müssen ESs immer verpackt sein. Dabei ist es unerheblich, ob sie mittels IP befördert, in einem digitalen TV-Signal eingebettet oder über einen drahtlosen Kanal übermittelt werden. Hierfür definiert MPEG-4 einen Verpackungs-Layer genannt Sync Layer (SL), der obige Zeitstempel beinhaltet. Jedes SL-Paket besteht aus einem konfigurierbaren  Header  und  einer  Nutzlast,  meist  ein  einziger  AU,  der  wiederum  in mehrere SL-Pakete zerteilt werden kann (accessUnit-StartFlag, accessUnitEndFlag).
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
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Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
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Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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