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MPEG-4

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MPEG-4-Video Standard Seite 34 von 103 Technische Informatik 10.10.2003 720x525 bei 30 fps) und in Frankreich und Osteuropa wird SECAM (Séquentiel Couleur à Mémoire - 704x625 bei 25 fps) genutzt. Aufgrund der weiten Verbreitung übernahm MPEG-4 diese Konzept mit in seinen Standard auf und bietet für die Verarbeitung der Halbbilder  eine  Reihe  von  Coding-Tools,  die  z.T.  schon  bei  MPEG-2  ihren  Einsatz gefunden haben und nur verbessert wurden. Zu den unterstützten Funktionen gehört die Frame/Field  DCT,  die  Frame/Field  Motion  Compensation,  der  interlaced  Direct  Mode und das Field Padding, welches neben der AC/DC-Abschätzung auch interlaced VOPs unterstützt. 3.3.2   Error-Resilient Coding Um Daten stabil und zuverlässig über Kanäle versenden zu können, besitzt MPEG-4- Visual  hierfür  spezielle  Fehler-tolerante  Tools  (in  unterschiedlichen  Versionen),  die einfach in die Kernalgorithmen integriert werden können: Periodische Paket-basierte Resynchronisation Datenportionierung Reversible Codes variabler Länge Code mit Header-Erweiterungen Neue Prognosestrategien Damit wird die Resynchronisation eines Bitstroms verbessert, Fehler lokalisiert (und ggf. verborgen) und Daten notfalls gerettet. 3.3.3   Reduced Resolution Coding Die  Reduced  Resolution  (RR)  Kodierung  stellt  auf  Basis  der  Dynamic  Resolution Conversation (DRC) eine der ersten visuellen Verbesserungen des MPEG-4-Standards dar,    indem    es    einen    VOP    befähigt    seine    Auflösung    an    Inhalte    und    die Übertragungsbandbreite anzupassen. Ziel war es die räumliche und zeitliche Auflösung hoch    aktiver    Szenen,    deren    steigenden    Bitraten    die    Performance    des    Videos beeinträchtigt,  durch  den  Encoder  zu  kontrollieren.  Zum  Beispiel  kann  eine  detaillierte Textur eines sich schnell bewegenden Objekts reduziert werden, da der Enduser diese sowieso nicht wahrnehmen kann. Das MPEG-4-RR-Tool gleicht dem Konzept und der Funktionalität dem H.263 Reduced Resolution Update Mode. Ein VOP, der mit einer RR kodiert   wurden,   signalisiert   dies   mit   einem   1-Bit-Flag   in   seinem   Bitstrom.   Auf Encoderseite  wird  für  die  Bewegungsabschätzung  ein  RR-VOPs  in  32x32  Luminanz- Blöcke zerlegt, die aus vier MBs bestehen, welche schließlich in ihrer Auflösung halbiert werden. Der Decoder behandelt nun für eine beschränkte Auflösung anstelle der 16x16 Makroblöcke und 8x8 Blöcke 32x32 MBs und 16x16 Blöcke. RR kann nur auf I- und P- VOPs angewendet werden. 3.3.4   Sprite Coding Sprite Coding bietet sich für Szenen an, in denen der Hintergrund aus einer möglichst breiten   Panoramaaufnahme   dem   sogenannten   Sprite   besteht.   Hierzu   wird   das   zu übertragende Video in zwei Hauptbereiche eingeteilt, dem Sprite und dem Video-Objekt. Das  Sprite  ist  hierbei  ein  statischer  Hintergrund,  der  vor  der  eigentlichen  Übertragung
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
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Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
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