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MPEG-4

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MPEG-4-Video Standard Seite 31 von 103 Technische Informatik 10.10.2003 Quarter-pel Motion Compensation Ein  Algorithmus,  der  bei  den  MVs  mit  feineren  Pixelposition  arbeitet. Waren  es bei  H.261  und  H.263  ganze  oder  halbe  Pixel,  können  nun  auch  Viertel-Pixel verarbeitet werden, was, aufgrund der nun exakteren Auflösung, die Bewegungs- Vorhersage verbessert.   Global Motion Compensation Ein Satz globaler Bewegungsparameter auf einen ganzen VOP kann alternativ zu lokalen  MVs  auf  Makroblöcke  genutzt  werden.  Dieses  Tool  wird  vor  allem  bei langen globalen Bewegungen wie Kameraschwenks verwendet. Direct Mode in bidirectional Prediction Eine   Verbesserung   der   bidirektionalen   Bewegungsvorhersage,   wo   MVs   von nachbarlichen  P-VOPs  genutzt  werden,  um  die  Bitraten  der  B-VOP-MVs  zu verringern.   Overlapped Block Motion Compensation (OBMC) Ein Tool, das z.T. in früheren Standards (H.261/263) eingesetzt wurde, aber bis jetzt noch nicht in MPEG-4 integriert ist. Basiert auf dem 1MV-Mode und gestattet Überlappungen der Makroblöcke.   3.2.2   Texture Coding Die Intraframe-codierten VOPs, wie auch die Prädiktionsfehler im Inter-Modus nach der Bewegungskompensation, werden unter Verwendung der DCT für 8x8 Blöcke kodiert. In einem   Makroblock   werden   dabei   vier   benachbarte   8x8   Luminanzblöcke   und   zwei Chrominanzblöcke zusammengefasst. MPEG-4 Visual erweitert die von MPEG-2 Video genutzten  8  Bit  für  die  Amplitudenauflösung  (bzw.  9  Bit  für  Prädiktionsfehler)  um  den Einsatz  von  4  bis  12  Bit  pro  Pixel  (für  Y  und  U,  V-Werte)  im  sogenannten  N-Bit-Tool. Graustufige Alphawerte werden weiterhin mit 8 Bit kodiert.   Für  die  Komprimierung  der  Texturen  werden  altbewährte  Algorithmen  verwendet.  Für bewegte   Texturen   wird   normalerweise   die   8x8   blockbasierte   Discrete   Cosinus- Transformation  (DCT)  verwendet,  gefolgt  von  einem  Quantisierungsprozess  (Abb.11). Hierbei    handelt    es   sich    um    einen    verlustbehafteten   Komprimierungsschritt,    zur Bestimmung    des    DCT    Koeffizienten.    Weiterhin    gibt    es    die    Möglichkeit    einer Vorbestimmung    der    Koeffizienten    (Coefficient    Prediction).    Hierbei    werden    die Koeffizienten   von   einem   der   direkt   benachbarten   Blöcke   verwendet.   Wie   bei   der Bewegungskompensation ist auch hier eine besondere Anpassung für die Randblöcke eines  Videoobjekts  erforderlich.  Die  in  einem  Randblock  fehlende  Bildinformation  wird dazu  vor  der  DCT-Codierung  so  ergänzt,  dass  bei  einer  blockweisen  Transformation keine unerwünschten hochfrequenten Spektralanteile auftreten.   Alternativ zur Signalergänzung soll auch eine spezielle formangepasste DCT (SA-DCT) verwendet werden, mit der sich insbesondere bei hohen Qualitätsanforderungen weitere Gewinne in der Bildgüte erzielen lassen.  
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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