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MPEG-4-Video Standard
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Technische Informatik
10.10.2003
Mit dieser Definition ist die Zielsetzung bei der Schaffung des MPEG-21 Standards klar
erkennbar. Allerdings ist man zum jetzigen Zeitpunkt erst in der Planungsphase und
muss erkunden welche Vorraussetzungen zu schaffen sind. Es muss noch überprüft
werden welche Elemente im Standard benötigt werden, um diese Definition auch in die
Praxis umzusetzen. Einen ersten Ansatz zeigt das Benutzermodell, das die
wesentlichen Grundelemente schon einmal veranschaulicht. Wie in (Abb.3) zu erkennen
ist, bilden 2 Benutzer A, B und die Übertragung die zentrale Aufgabe. Um diese zu
sichern wird sie in einen Event-Reporting-Mechanismus integriert. Dieser enthält
Elemente wie das Digital-Item, um eine eindeutige Identifikation der Daten zu
gewährleisten. Das Content Management sorgt für den Datenaustausch.
Darüber hinaus beschäftigt sich MPEG-21 auch mit der Verschlüsselung und Sicherung
des Materials, sowie der Verwaltung der Ressourcen unter Berücksichtigung und
Überwachung der QoS. Auch die Beschaffenheit des zu übertragenden Materials wird
geprüft, um verschiedenste Optionen zur Verfügung zu stellen.
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MPEG-4 Videokodierung
Kodierung natürlicher Videoinhalte, was auch Standbilder beinhaltet, ist schon seit
langem eines der wichtigstem Themen der Multimediaforschung. Früher wie heute ging
es um die Speicherung und den Transport, und wegen knapper Speicher-Kapazitäten
und Bandbreiten, um effiziente Kompressionsstrategien. Diese Kodierungsparadigmen
spiegelten sich schon bei den ersten Videostandards H.261 und MPEG-1/2 wider. Hinzu
kamen Funktionen wie Random Access oder die Skalierbarkeit. Mitte der 90er Jahre
begann die Forschung, der gemeinhin als objektorientiert bekannten Videokodierung.
Diese sollte die Spanne der Möglichkeiten erweitern und die Kompression weiter
verbessern. MPEG-4 nahm diese Neuerungen in seinen Standard auf und kombinierte
somit hohe Kompressionsraten fast beliebiger Bitraten mit innovativen inhaltsbasierten
Funktionen. Und das sowohl für herkömmliche natürliche Videoelemente (für rechteckig
oder beliebige Formen), wie auch für künstliche 2D- und 3D-Objekte (7.1).
Wie bereits mehrfach erwähnt zeichnet sich MPEG-4 durch seine Objektorientierung
aus. Dadurch ist es möglich die einzelnen Bestandteile einer Szene in verschiedene
Video Objects (VOs) einzuteilen. Die Aufteilung in einzelne Videoobjekte bietet in
MPEG-4 zum einen die Möglichkeit, jedes dieser einzelnen Videoobjekte unabhängig
sowie in unterschiedlicher Qualität bzw. mit dem effektivsten Kompressionsverfahren zu
komprimieren, zum anderen Eröffnet es die Möglichkeit ein VO in sich zu skalieren.
Jedes dieser Videoobjekte kann wiederum ganz für sich allein in drei Bereiche aufgeteilt
werden. Hierzu gehören die Form (Shapes) oder auch der Umriss, die Textur sowie die
zu jedem Objekt gehörige Bewegungsinformationen. All diese Bereiche können in
Abhängigkeit voneinander in eigenen Coding Units komprimiert bzw. decodiert werden.
Die
Videokodierung
basiert
auf
dem
motion-compensated
hybriden
DCT-
Kodierungsschema (Diskrete Cosinus-Transformation), wie es auch schon bei MPEG-
1/2 eingesetzt wird (JPEG-Prinzip) und auf der Visual Texture Codierung (VTC), die auf
der
Wavelet-Transformation
(JPEG2000-Prinzip)
basiert.
Zusätzlich
zu
den
herkömmlichen Standards adressiert die MPEG-4-Kodierung eine Reihe zusätzlicher
Tools (Abb.4), die folgende Funktionen abdecken: Eine Kodierung beliebig geformter
Objekte; Eine effiziente Kompression von Videosequenzen und Standbilder über eine
breite Spanne von Bitraten; Eine räumliche, zeitliche und qualitative Skalierung; und
eine robuste Übertragung in fehleranfälligen Umgebungen. Oberstes Prinzip der
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